Presse 

22.09.2008
Genug getobt
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Ladies and Gentlemen
Wenig Haare, dafür braungebrannt:
Boxer in Köpenick müssen sich nicht verstecken
Von Ina BöseckeDer Abend hatte alles zu bieten, was eine gute Box-Veranstaltung ausmacht: Nummerngirls, ein Buffet, aufsteigender Nebel beim Einlaufen der Faustkämpfer, fast durchgehend attraktive Kämpfe, zwei Knock-outs in der ersten Runde und ein überaus enthusiastisches Publikum. Dessen Schreie waren schon, lange bevor man das alte Funkwerk in Berlin-Köpenick überhaupt erreichte, zu hören. Zirka 500 Zuschauer verfolgten am Samstag gebannt die 6. Fightnight der IFCO (Impartial Fight Club Organisation Berlin e.V.) – eine Veranstaltung, die u. a. von der Gebäudereinigung Köpenick, Berliner Bürgerbräu, Autocenter Köpenick, Gaststätte Westend und Brutzel Bruno gesponsert wurde.
Seit zwei Jahren gibt es die IFCO in Köpenick. Sinn und Zweck des Vereins ist es, »den sportlichen Ehrgeiz von Jugendlichen und Erwachsenen zu aktivieren«, und zwar »bezahlbar.« 103 Mitglieder sind mittlerweile kontinuierlich dabei. Neben dem klassischen Boxen werden auch Thaiboxen und Jiu-Jitsu trainiert. Zwei- bis dreimal im Jahr dürfen die Boxer aus Köpenick zeigen, was sie so drauf haben, denn dann wird zur »Fightnight« geladen. Lizensiert sind solche Veranstaltungen von der GBA (German Boxing Association), die sich als Alternative zum BDB (Bund Deutscher Berufsboxer) versteht. Sie wird vornehmlich von Boxstudio-Besitzern genutzt, die es ihrer Kundschaft ermöglichen wollen, sich im Ring zu beweisen. Bei der GBA sind die von Veranstaltern an den Dachverband abzuführenden Gebühren geringer, als es bei den Lizenzen des BDB der Fall ist. Auf die Frage an Frank Hogenkamp, der das Köpenicker Box-Gym promotet, worin sich die IFCO z. B. von Box-Ställen wie Sauerland oder Universum Boxpromotion unterscheidet, zuckte er genervt die Achseln. »Es gibt keinen«, sagte er, mußte dann aber doch lächeln.
Was die boxerischen Fähigkeiten der Faustkämpfer am Samstag betrifft, muß sich in Köpenick niemand verstecken. Der Unterschied zu den etwas bekannteren deutschen Boxställen machte sich eher an anderen Punkten bemerkbar. Stars oder Menschen, die sich dafür halten, sah man im alten Funkwerk eher nicht. Statt dessen präsentierte sich ein Publikum, wie bei Boxabenden eben üblich: Viele zur Schau gestellte Muskeln und wenig bzw. gar keine Haare bei den männlichen Vertretern, als Frau zeigte man viel solariengebräunte Haut. Die Boxer mischten sich nach ihrem Kampf sofort unter das gemeine Volk. Es roch nach Sauerkraut beim VIP-Buffet. Insgesamt eine authentische und ehrliche Atmosphäre. Sehr sympathisch.
Zudem wußte ein überaus eloquenter Moderator das Publikum immer wieder anzuspornen. »Die Kämpfer brauchen jede Unterstützung, die Sie geben können, Ladies and Gentlemen«, rief er ein ums andere Mal ins Mikrofon. Und sofort wurde geklatscht, gepfiffen, geschrien. Die Börse der Boxer bestand nicht aus Geld, sondern aus Eintrittskarten, die fleißig verteilt wurden. Dementsprechend konnte jeder Boxer auf einen eigenen Fanclub zählen. Zum Hauptkampf allerdings, den diesmal Ramona Kühne, ehemalige Deutsche Meisterin und seit ihrem Profidebüt in acht Kämpfen unbesiegt, gegen Daniela David bestritt, hatten einige Zuschauer bereits die Halle verlassen. Denn zur selben Zeit verteidigte Arthur Abraham seinen IBF-Gürtel ein paar Kilometer entfernt in der Max-Schmeling-Halle im Prenzlauer Berg gegen Khoren Gevor. Ein überdimensional großer Fernseher übertrug den Kampf im Schankraum untendrunter.
Quelle:
http://www.jungewelt.de/2007/08-20/004.php
Krieg der Bezirke


Quelle: BILD Berlin 23.06.2007 und 25.06.2007
Krieg der Bezirke
Köpenick lud Pankow ein
Köpenick vs Pankow oder Box Gym vs Boxtempel, so die Ankündigung dieses Boxabends.
Der 23. Juni 2007 wurde von beiden Seiten groß angekündigt. Kein Wunder, dass es über 1000 Boxfreunde ins Alte Funkwerk zog. In der Halle war von Anfang an eine super Stimmung; immer wieder von den zwei Ringsprechern animiert.
Es folgten an diesem Abend neun super Kämpfe, welche so manchen Boxfan von einem gelungenen Boxabend berichten ließ. Überall wo man hinhörte, kamen viele positive Äußerungen zu der Qualität der Kämpfe.
Der Boxtempel Pankow ging mit 1:0 in Führung. Im ersten Kampf schlug sich Steve Kröckel gegen Tomi Colic zwar ausgezeichnet, der Sieg von Colic war aber verdient. Das Urteil im zweiten Kampf zwischen Daniel Zimmermann und Varol Vekiloglu sorgte bei den Fans für so manchen Kopfschüttler, denn den Sieg hätte Daniel Zimmermann verdient, doch der Ringrichter verkündete ein Unentschieden.
Dann ein Wiedersehen mit Rico Schultz. Sein Gegner Jens Marienfeld war von Anfang an überfordert und es war nur eine Frage der Zeit, wann dieser Kampf beendet ist. Nach mehreren Niederschlägen und dem Handtuch aus Marienfelds Ecke jubelte Rico Schultz und der Boxtempel führte nun mit 2:0 Siegen.
Doch dann begann die Siegesserie der Köpenicker. Nach einer halben Stunde Pause betrat der Publikumsliebling Sebastian Wille den Ring. Sein Kampfrekord: 6 Kampfe, 6 Siege, 6 mal durch KO. Der Boxtempel schickte einen erfahrenen Gegner, der bereits gegen viele Weltmeister oder Europameister boxte. Mario Lupp konnte bereits auf 50 Profikämpfe verweisen. Sein Boxstil ist sicherlich ungewöhnlich, fast ausschließlich beugte er seinen Oberkörper weit nach vorn, bzw. unten, sodass er mit dem Kopf mehrmals in Willes Kniehöhe war. Für Basti Wille war dies schwer zu boxen. Doch Sebastian Wille wäre nicht er selbst, wenn er sich dadurch beeindrucken lassen würde. Er fand einen Weg und boxte alle sechs Runden konsequent seinen Stil, er war aktiver, zeigte Nehmerqualitäten und konnte wiederum nachweisen, dass er technisch ein sehr guter Boxer ist. Sein Sieg war verdient und viel bejubelt. Köpenick verkürzte auf 1:2.
Meine Entdeckung des Abends folgte nun im fünften Kampf. Johannes Fabrizius stellte sich im Ring vor - allein seine höflichen Gesten machen diesen jungen Boxer sehr sympathisch. Sein Gegner, Tim Ruchholz, ist sicherlich kein schlechter Boxer, doch mit dem Stil des Gegners kam er kaum klar. Es war ein offener Kampf, doch die klaren Treffer landete vor allem Fabrizius, der mich mit seinem Stil öfter mal nachdenken ließ, ob ich mich im Boxen auskennen würde. Es macht Freude diesem Boxer zusehen zu können. Sein Sieg war verdient und der Ausgleich beim Vergleich Köpenick vs Pankow sowieso.
Im 6. Kampf trat für Köpenick Dirk Georgi an, Pankow schickte Frank Pflegel in den Ring. Der Kampf begann sehr ausgeglichen, wobei Georgi der etwas aktivere Boxer war. Doch schon bald war zu erkennen, dass Dirk Georgi für Frank Pflegel eine Nummer zu groß war - noch zu groß war. Nach einem Niederschlag gab Pflegel auf und Köpenick ging mit 3:2 in Führung.
Nach einer weiteren Pause betrat dann ein weiterer beim Publikum beliebter Boxer in den Ring. Daniel Zell forderte Enrico Kniesch. Von Anfang an ließ Daniel Zell nichts anbrennen, er punktete von Runde zu Runde, Kniesch boxte aus der Defensive, traf auch, doch ohne Wirkung. Zell war in allen vier Runden nur auf den Vormarsch und baute das Stadtbezirksergebnis auf 4:2 aus. Köpenick jubelte!
Vom Papier her war der achte Kampf nur eine Formsache. Lars Buchholz, der erst wenige Boxkämpfe absolvierte (war vorher Thaiboxer) traf auf den erfahrenen Mike Wohlert. Wie würde sich Lars gegen Wohlert schlagen? Zur Überraschung aller Fans dominierte Lars Buchholz diesen Kampf, schon in Runde eins musste Wohlert kurzzeitig zu Boden gehen. Riesenjubel im Alten Funkwerk. Lars boxte immer wieder mit schnellen Händen und vor allem sah man, dass inzwischen die Schulterhaltung dem Boxen angepasst wurde. Der Boxer hält die Schulter nach vorn, er aber lernte als Thaiboxer die Schulter hinten zu halten. Auch in Runde zwei stellte Lars Buchholz sich dem Kampf und war der bessere Fighter. Wiederum musste Mike Wohlert zu Boden gehen. Welch eine Überraschung für die anwesenden Boxfans. In Runde drei dann aber das Aus für Mike Wohlert. Nach einem Schlagabtausch mit einem mal ein lauter Schrei und Wohlert kniete auf dem Ringboden. Er hatte eine schmerzhafte Schulterverletzung , eventuell auch ausgerenkt. Er wurde dann durch den Sanitäter unter Beifall der Zuschauer aus dem Saal gebracht.
Gute Besserung Mike!
Lars gewann somit diesen Kampf und das Box Gym führte in diesem Vergleich mit 5:2.
Im letzten Kampf trafen dann die Schwergewichtler Werner Kreiskott und Enrico Garmendia aufeinander. Letzt genannter konnte diesen Kampf souverän gestalten und auch nach Punkten gewinnen.
Das hatte zur Folge, dass Köpenick Pankow mit 5:3 besiegte. Wer hätte dies gedacht?
Nach dem letzten Kampf wurde durch den Boxtempel sofort zur Revanche eingeladen. Das Box Gym Köpenick nahm diese Einladung sehr gern an.
Noch ein Wort zum Umfeld. Sehr positiv die vielen Fans und die Stimmung. Der Sicherheitsdienst hatte wiederum alles super im Griff.
Im VIP Bereich konnte man sich wieder wohl fühlen. Das Speiseangebot war ungewöhnlich, wenn auch schmackhaft. Reis mit Fisch und eine Kokossuppe ist sicherlich für einen Boxabend ungewöhnlich und hatte auch viele negative Kommentare zur Folge, doch einen Versuch war es sicherlich wert, um auch mal hier Abwechselung rein zu bringen.
In diesem Sinne Sport Frei euer RL
Um Fotos der Kämpfe zu sehen, klickt einfach auf das obige Bild !
Krieg der Bezirke
Am 23.06.2007 veranstalten IFKO-Germany und Boxtempel Pankow eine spektakuläre Fight Night.
Der größte Stadtbezirk Berlin' s lädt ein zum Aufeinandertreffen zweier Boxgyms mit hoher Schlagfrequenz.
Gefightet wird in der großen Halle des Boxgym Coepenick.
Es ist uns eine Ehre und Freude, schmerzhaft klar machen zu können und zu zeigen, wer "der Herr im Ring" ist.
Wer hat die bessere Technik?
Wer bringt die bessere Kondition?
Wer hat die höhere Schlagkraft?
All das haben unsere Boxer schon häufig unter Beweis gestellt, man sehe sich nur ihre Bilanzen an.
Wir bedanken uns für das bereitgestellte Aspirin aus dem kleinen Pankow und stellen als Gegenleistung Verbandszeug und Krankentransport für die Heimreise unserer Gegner zur Verfügung. Zur Beruhigung: ein Krankenhaus ist auch gleich um die Ecke!
Wir wollen hier aber keine großen Reden schwingen! Schreiten wir zur Tat!
Ring frei!

